Beschreibung: Die Rinderauktionshalle wird saniert und umgebaut zu einem großen Fahrrad-Einzelhandel der Firma Zweirad-Stadler, die deutschlandweit elf weitere große Zweirad-Center unterhält. Das Erschließungskonzept sieht die Nutzung fast der gesamten Hallenfläche (Nutzfläche 14.550 qm, Grundfläche 16.730 qm) und eine ca. hälftige Teilung der Hallenfläche in einen Verkaufsbereich (Nordseite, 7660 qm) und einen Lager- und Nebenflächenbereich (Südseite) vor.
Der Verkaufsbereich ist als ein großer Raum konzipiert, in dem sich die einzelnen Produktgruppen nach einem innenarchitektonischen Konzept angeordnet offen im Raum präsentieren. Das Sortiment umfasst neben zahlreichen Fahrrädern unterschiedlichster Preisklassen Zubehör, Fahrradbekleidung, Heimsportartikel und Motorradbekleidung. Ergänzt wird das Angebot durch eine Fahrradwerkstatt, eine Fahrradteststrecke und ein Bistro (Drittnutzer).
Ziel ist, das Gebäude zu mindestens im gesamten Verkaufsbereich (ca. 7600 qm, über 15 Stützenachsen) wieder als Halle und Industriedenkmal für die breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.
Das Umsetzen des B-Plans mit dem vorgesehenen öffentlichen Durchgang von Ost nach West, der als Brücke durch den Verkaufsbereich geführt wird, verstärkt außerdem die Erlebbarkeit der Halle für die breite Öffentlichkeit.
Im Lagerbereich, der auch als durchgängiger Raum konzipiert ist, wird das Mittelschiff unter der Laterne freigehalten, so dass auch hier der Hallencharakter besteht. Die Nebenräume (Technik-, Büro- und Sozialräume) sind konzentriert an den Rändern der Halle angeordnet, dadurch wird im Lagerbereich so viel Raumeindruck wie möglich erhalten.