276 Adlershof

Landmarke für Wissenschaftsstandort

276 Adlershof
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276 Adlershof

  • Name Adlershof Hotel
  • Bauherr Laborgh Inverstment GmbH
  • Ort Rudower Chaussee Straße, 12489 Berlin
  • Größe ca. 12.500 m² BGF
  • Projektierung -
  • Leistungsbild Bewerbungsverfahren
  • Status Vorschlag
  • Fotograf -
  • Kosten ca. 8.950 .000,00€ (netto)
  • Kategorie

Als einziges Hochhaus in Berlin Adlershof, dem jungen Stadtteil für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien, bildet der Solitär mit stadträumlicher Präsenz den Auftakt in einer Abfolge neuer, wie auch gewachsener Industrie-, Büro und Gewerbearchitekturen.

 

Signifikanter Hotelbau

 

Als markante Landmarke zieht der differenziert ausgebildete Hotelbau im Umfeld des sich rasch verdichtenden Zentrums von Adlershof die Aufmerksamkeit auf sich. Das Hochhaus verleiht dem Standort am Rande des Technologieparks eine angemessene stadträumliche Präsenz. So leitet der Entwurf für das im Konzeptverfahren ausgeschriebene, 23.607 Quadratmeter große, landeseigene Grundstück seine Form von den architektonischen und städtebaulichen Besonderheiten des Ortes und der Festlegung aus dem Bebauungsplan ab.

 

Das Hochhaus befindet sich an der Nahtstelle zwischen Industrie, Forschung und Wohnen, am Übergang zur dichten Stadt, direkt an einer zentralen Verkehrsachse mit öffentlicher Anbindung. Die Distanz zur Wohnbebauung an der Verkehrsader Adlergestell und die Trennung durch die S-Bahn bilden an dieser Stelle einen Einschnitt. Indem der Entwurf das Hochhaus als senkrechten Orientierungspunkt betont, gelingt die Integration in die heterogene städtebauliche Situation. Ausgangspunkt des Entwurfs ist daher eine vertikal orientierte Hochhausscheibe mit 13-geschossiger Höhenentwicklung. Über einem dreigeschossigen Sockelkörper erhebt sich die Turmscheibe auf rund 54 Meter und schafft ein Volumen von unverwechselbarer Präsenz mit allseitig gleichwertiger Ausstrahlung. Das Volumen ist genau auf die Funktionalität und Ökonomie eines Hotelbetriebs abgestimmt worden. Die Gliederung des Raumprogramms wird dabei in der Längsrichtung zum Gebäude organisiert, was auch an der Fassade ablesbar ist. Diese Grundrisstypologie erlaubt die wirtschaftliche Organisation des Hotels. Dabei ist das Projekt auf ein Maximum an Flexibilität ausgelegt worden, um den nachhaltigen Betrieb des Gebäudes sicherstellen.

 

Das architektonische Vokabular beschränkt sich in bewusster Reduktion auf die Verwendung klar ablesbarer Elemente. Dem Innovationsstandort mit seinen vielzähligen Hightech-Unternehmen und Laboratorien entsprechend, strahlt die gerasterte Fassade mit offener Rippenstruktur aus Aluminium- und Glasbändern Präzision, Eleganz und Leichtigkeit aus. Konkret teilt sich die Hochhausfassade des Hotels gemäß der Zimmeranordnung in gleich hohe horizontale Bänder und Rechtecke auf, die im Wechselspiel mit bündig liegenden eloxierten Aluminium Paneelen und größtenteils verglasten Fensteröffnungen den Raumabschluss bilden. Dies erlaubt, auch unterschiedliche Geschosshöhen für vielschichtige Nutzungen, wie etwa die großzügige Skylounge in der obersten Etage, optisch zu vereinheitlichten.

 

So entspricht das Hotel als markante Stadtfigur in einer Reihe von Neubauten auch dem Wunsch nach Eigendarstellung und gibt dem angrenzenden Stadtquartier gleichzeitig eine weithin sichtbare, verbindende Identität. Zur S-Bahn hin schafft der Entwurf einen Übergang und vermittelt mit der differenziert ausgearbeiteten Fassade zum Innovationsstandort Adlershof. Die öffentliche Nutzung auf Straßenebene trägt zur Belebung des Zugangs zur angrenzenden S-Bahnstation bei. Außerdem wird mit dem Platz rund um eine 200 Jahre alte Eiche ein wichtiger neuer Stadtraum gewonnen.

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